AHA International Training Center

Am 14. Mai, war Glenn Vanden Houten, Regional Director der American Heart Association für Europa und Afrika, zu Besuch im Simulationszentrum der Klinik Anästhesiologie und Intensivmedizin der MHH. 
Ziel des Besuches war die Besichtigung des AHA-Trainingszentrums der Abteilung. Herr Vanden Houten zeigte sich sehr zufrieden mit den strukturellen Voraussetzungen des Zentrums und der Durchführung der Kurse. 
Des Weiteren berichtete er von der steigenden Anzahl an Trainingszentren (ITC) in Europa. Gemeinsam mit Lion Sieg und Hendrik Eismann wurden zukünftige Projekte besprochen, die insbesondere die Erstellung von deutschsprachigem Lehrmaterial und Maßnahmen der Qualitätssicherung betreffen.

Vielen Dank für den Besuch.

Hope we’ll see you soon again.

Dein AHA-Team der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin der MHH

Foto: Tom Figiel
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Erster Kurs „HAINS Maligne Hyperthermie“ im Simulatorium

Gestern haben wir den ersten Simulationskurs in unserem Zentrum durchgeführt, der sich ausschließlich dem Thema Maligne Hyperthermie (MH) widmete.
Der Kurs wurde im Auftrag der Firma Norgine entwickelt. Insbesondere der Umgang mit den neuen Verpackungssystemen des Dantrolen wurde eingeübt. Nach Theorie zur MH und Non-technical-skills, erhielt jeder Teilnehmer die Möglichkeit, Dantrolen aufzulösen und durch den Filter aufzuziehen. Anschließend mussten die interprofessionellen Teilnehmer die MH in Simulationsszenarien bewältigen. Die Herausforderung bestand darin, die anfangs allgemeinen Symptome zu interpretieren und zu reagieren (nicht alle Szenarien waren auch eine MH). Es wurde schnelle klar, wie viele Hände nötig sind, um die Medikamente entsprechend vorzubereiten und zu verabreichen. Anschließend konnten die Szenarien mittels Videodebriefing und TeamGAINS-Systems nachbesprochen werden. Die Teilnehmer bewerteten den Kurs mit einer 10 (Skala 0=sehr schlecht; 10= sehr gut). Wir hoffen auch 2020 wieder einen Kurs mit der Firma Norgine durchführen zu können.

Foto: Markus Flentje
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Hirntod-Diagnostik im Simulationszentrum

Im Rahmen der Weiterbildungsveranstaltung der Ärztekammer Niedersachsen zum  „Transplantationsbeauftragter Arzt“ nach dem Curriculum der Bundesärztekammer wurde auch erstmals ein Teil des Curriculums als Simulation angeboten.

Insgesamt wurden 30 Teilnehmer in Kleingruppen à 2 Personen über zweieinhalb Stunden in einem Simulationsszenario die Möglichkeit gegeben, die klinische Untersuchung zur Feststellung des irreversiblen Hirnfunktionsaufalls an unserem Simulator praktisch durchzuführen.

Für diese bisher einmalige Simulation wurde im Vorfeld extra Material erstellt und ein Szenario ausgearbeitet um damit eine realistische Situation eines Patienten auf der Intensivstation geschaffen. Nach einer kurzen Übergabe mit den wichtigsten Informationen zum Patienten, war es Aufgabe der Teilnehmer die Vorraussetzungen für eine Hirntoddiagnostik zu prüfen und den Protokollbogen der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) zur Feststellung des irreversiblen Hirnfunktionsaufalls auszufüllen und die notwendigen Test am Simulator durchzuführen.

Der praktische Teil kam bei den Teilnehmern des 4 tägigen Kurses sehr gut an und wurde durchweg sehr positiv bewertet.

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HAINS Safety®-Fortbildungprogramm startet in die Herbstrunde

Seit Jahren nimmt stellt das HAINS Safety-Schulungsprogramm eine wichtige Säule der Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiter der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin der MHH dar. Nach der Sommerpause beschäftigte sich das Team an drei Tagen mit Atemwegstraining, Zwischenfalltraining für Erwachsene und für Kinder anhand der Helsinki-Deklaration zur Patientensicherheit. Nach Ende der Urlaubszeit sind die nötigen Personalressourcen für die Trainings schon Anfang des Jahres eingeplant worden, um die Kurse zu realisieren. Alle Kurse fanden auch in dieser Einheit gemeinsam mit Anästhesisten, Krankenpfleger*innen und ATA statt. Für die Weiterbildungsassistenten der Klinik gibt es eine feste Fortbildungsstruktur, die einen Simulationskurs im Jahr vorgibt. Für die Trainer des Simulatoriums stellten die Kurse eine Herausforderung dar. Alle Kursteilnehmer sind aus dem klinischen Alltag bekannt und die Durchführung stressiger Situationen im Simulator muss als gemeinsames Lernerlebnis moderiert werden. Die Technik musste nach der Sommerpause reibungslos funktionieren, welches bei den komplizierten WLAN- und Steuerungssystemen nach einer Kurspause oft eine Softwarepflege notwendig macht.

Die Evaluationen der Kurse waren durchweg gut und zeigten, dass die Anwendung von Methoden des Zwischenfallmanagement immer wieder wiederholt werden können und ständig relevant bleiben. Erst vor Kurzem war ein strukturierter Check vor Narkoseeinleitung in der Klinik eingeführt worden, der im Simulator noch einmal intensiv trainiert werden konnte.

Der nächste „Simulationsblock“ für die MHH-Mitarbeiter wird im November stattfinden.

 

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TeamGAINS Debriefing-Workshop mit Michaela Kolbe und Bastian Grande

Am letzten Wochenende hat im Simulationszentrum der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin ein hochinteressanter Workshop zum TeamGAINS-Debriefingkonzept stattgefunden. Michaela Kolbe und Bastian Grande – zwei der Begründer des Konzeptes – haben nach Einladung von Prof. Koppert und Dr. Markus Flentje den Weg vom Universitätsspital Zürich nach Hannover gefunden.

In zwei intensiven Tagen konnte ein interprofessionelles Team aus dem Simulatorium sich zuerst mit den einzelnen Aspekten des TeamGAINS vertraut machen. Es ging darum, die Debriefing-Techniken „Guided team self-correction“, „Advocacy-Inquiry“ und „Systemic-constructivist techniques“ kennenzulernen und in kleineren Übungen anzuwenden.
Am zweiten Tage war für alle Teilnehmer ausreichend Möglichkeit die gelernten Techniken in vorbereiteten Szenarien anzuwenden. Hierzu wurden von Video-Sequenzen aus unterschiedlichen Situationen von Debriefing-Teams nachbesprochen.

Weiterhin wurde das DASH-Konzept des CMS in Boston vorgestellt und diente als Grundlage für eine Nachbesprechung jedes Debriefings – so konnten die Instruktoren direkt ein strukturiertes Feedback ihrer Leistungen erhalten.

Neben den Inhalten des Workshops war in den zwei Tagen ausreichend Zeit um in den Pausen Ideen für die Umsetzung von Simulationstrainings aber auch für die Entwicklung von Forschungsfragestellungen zur Simulation. Wir freuen uns TeamGAINS ab sofort auch strukturiert in unseren Kursen anzuwenden.

Wir danken Michaela und Bastian für die tollen zwei Tage und freuen uns auf das nächste Treffen!

Link zur TeamGAINS-Originalpublikation: http://qualitysafety.bmj.com/content/22/7/541

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RSI-Workshop mit dem „Vomiquin“ auf dem InSiM 2017

In der vergangenen Woche war unser „Vomiquin“ (mittlerweile in der dritten, verbesserten Version) auf dem Interdisziplinären Kongress für Simulation in der Medizin zu Gast.

Nachdem wir das „Vomiquin“ und unser Konzept für ein strukturiertes RSI-Training im letzten Jahr auf einem Poster vorstellen durften, mehrten sich die Anfragen für einen Praxis-Workshop.

Am Samstag haben wir in Dresden das „Vomiquin“ und vor allem die Idee dahinter in einem sehr angenehmen Rahmen vorstellen können. Es war genügend Raum um gemeinsam mit den Teilnehmern (aus den Bereichen Anästhesie, Pädiatrie, Rettungsdienstausbildung) neue Ideen für eigene Konzepte zu erarbeiten. Wir haben unser „Rezept“ für simuliertes Erbrochenes gemeinsam mit den Teilnehmern ausprobiert und hatten reichlich Zeit um unterschiedliche Aspekte der Rapid Sequence Induction auszuprobieren.

Vielen Dank an die Kollegen von WeSim, die sich vor Ort kurzfristig bereit erklärt haben ihren virtuellen Patientenmonitor zur Verfügung zu stellen. Hiermit konnten wir das Training durch den dynamischen Verlauf von Herzfrequenz und Sauerstoffsättigung nach der Narkoseeinleitung um einen großen Teil Realismus erweitern. Für die Teilnehmer sorgte eine abfallende Sauerstoffsättigung wärend der herausfordernden Atemwegsicherung für eine zusätzliche Portion Stress!

Wir danken auch unseren Workshop-Teilnehmern für viele Interessante Impulse, die wir gerne in weiteren Workshops mit dem „Vomiquin“ umsetzen möchten!

Wenn es Fragen zu unserem „Vomiquin“ oder zu unserem Konzept für ein praktisches und strukturiertes Training der Rapid Sequenze Induction gibt – nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf! Besuchen Sie gerne auch unsere Seite zum diesjährigen InSiM-Workshop!

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150 Mitarbeiter nehmen an Notsectio-Simulation teil – Fortbildungsprojekt bringt Berufsgruppen näher zusammen

Trotz aller Entwicklungen in der Geburtshilfe besteht das Risiko, dass sich der Verlauf einer Geburt ungeplant entwickelt. Besteht eine Notfallsituation mit Gefahr für das Leben von Mutter und/oder Kind muss ein Notfallkaiserschnitt durchgeführt werden. Diese zeitlich kritische Situation kann nur durch das reibungslose Zusammenwirken aller beteiligten Berufsgruppen bewältigt werden.

Um das Zusammenspiel weiter zu verbessern, haben Dr. Maike Höltje und Dr. Markus Flentje von der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin sowie Professor Dr. Constantin von Kaisenberg und Dr. Elna Kühnle ein gemeinsames Simulationstraining konzipiert. Das vierstündige Seminar beginnt mit drei Kurzvorträgen. Anschließend kann jeder Teilnehmer zweimal die Situation eines Notfallkaiserschnitts als Teammitglied und als Zuschauer erleben. Neben dem Einüben des gerade überarbeiteten standardisierten Ablaufs standen auch Inhalte des Zwischenfallmanagements, wie z.B. Kommunikation und Teamwork im Trainingsfokus. Über einen Zeitraum von 3 Monaten wurden 150 Mitglieder aller Berufsgruppen des Kreißsaalteams trainiert. Die organisatorische Herausforderung konnte nur durch das hohe Engagement aller Ausbilder und Teilnehmer gemeistert werden. In der Evaluation wurde insbesondere gelobt, dass das Training in der Simulationswelt einen Perspektivwechsel ermöglicht und das Verständnis für die beteiligten Berufsgruppen erhöht.

Der reibungslose Ablauf der Koordination zwischen OP-Vorbereitung und Narkoseeinleitung konnte am Simulator geübt werden.

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Simulatorium auf dem InSiM 2016 in Dresden

img_8160Zwei unserer Kollegen hatten die Möglichkeit auf das InSim 2016 nach Dresden zu reisen und auf dem „Interdisziplinären Symposium zur Simulation in der Medizin“ zwei Poster aus dem Simulatorium vorzustellen.

Lion Sieg stellte auf seinem Poster unser Kurskonzept HAINS Safety vor. Die Teilnehmer des InSim konnten sich ein Bild von unserem bedarfsorientierten Konzept mit sechs unterschiedlich fokussierten eintägigen Simulationskursen machen.

Hendrik Eismann konnte in Dresden ein Poster zum „Vomiquin“ vorstellen, das im Simulatorium entwickelt wurde und mittlerweile im Kurs HAINS Airway seinen festen Platz hat. Aktuell arbeiten wir an der Version 2.0 des Vomiquin – wir freuen uns in Kürze die Neuerungen und Erweiterungen auf dieser Homepage vorstellen zu können.

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Wahlfach II: Pediatric Advanced Life Support – Pilotkurs

In der letzten Woche konnten unsere Kollegen Lion Sieg und Hendrik Eismann das von ihnen konzipierte „Wahlfach II: Pediatric Advanced Life Support“ erstmalig anbieten. Teilnehmer waren 12 hochmotivierte Studenten und Studentinnen aus dem letzten klinischen Semester.

Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit in eigenen Kurzvorträgen die Inhalte der Leitlinien zur Behandlung von kritisch kranken Kindern zu rekapitulieren. Begleitend gab es in unterschiedlichen Still-Stationen zum Beispiel zum Atemwegmanagement bei Kindern und Gefäßzugänge und in Fallsimulationen die Möglichkeit das Gelernte in die Praxis umzusetzen.

Alle Teilnehmer waren hochmotiviert und haben den Kurs mit Bravour bestanden. Wir danken allen Teilnehmern für den tollen Kurs und freuen uns auf das nächste Wahlfach II: Pediatric Advanced Life Support im kommenden Jahr.

Im folgenden ein paar Impressionen aus dem Kurs:

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Einführungsvideo und Überblick zum Praktikum Notfallmedizin

Unser Kollege Chris Mohrmann hat in Zusammenarbeit mit der AG Notfallpraktikum und unserem Fotografen Tom Figiel ein kurzes Einführungsvideo zum Praktikum Notfallmedizin als Screencast produziert.

Wir arbeiten aktuell an weiteren Videos zur eigenen Vorbereitung für die Teilnehmer unserer Kurse…

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